Evang.-Luth. Kirchengemeinde Roßfeld-Rudelsdorf

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Lied vom Ort

360 Jahre eigenständige Kirchengemeinde

Holladiria halla di hot, auf unsre Freiheit in unserm Ort!

In Rodach da ging es am Georgenberg los, da wurde gegründet ein Kloster nicht groß.
Die Cella Rotaha, so wird es genannt, die hat Bischof Ott von Bamberg gekannt.

Ganz neidvoll erkennen wir ungern nur an, noch vorm schönen Roßfeld war Gauerstadt dran.
Die waren die Ältsten, ham sich Sendpfarrei gnannt und sind 1157 in di die Kirch scho nei grannt.
Noch viel älter ist Meeder, das is a Urpfarrei, das is fei ganz wichtig und nicht einerlei.

Später kam Rodach, man glaubt es kaum, die sin net die Ältsten in unserem Raum.
1202 hams ihrn ersten Pfarrer begrüßt, net klar is, wie langs ihm mit Krapfm es Lehm ham versüßt.
Wahrscheinlich hatts viel früher die Kirch dort gehm, für das was sie machen, hams unseren Seg`n.

Oettingshausen war die dritte, alte Pfarrei, siem Dörfer ham dazughört- Roßfeld war gar net dabei!
Die Pfarrei Elsa, die tut uns recht leid, die war in der Mittn in zwei Teile geteilt.
Der Westen ghört zu Rodach, der Osten zu Öttingshausen, da durften die Leut vom an zum annern
Pfarrer sausen.

Papst Clemens der sechste hat 1350 wos gsocht, die Rodacher ham ihn dann ganz fleißig gemocht.
Er sagt: Elsa, Heldritt und Roßfeld, sein Beschluß, die gehörn jetzt zu Rodach, was denkt der sich bloß!!!

Nach Rodach ging der Klingelbeutel dreihundert und ein Jahr, die sind dadurch reich worn, des is gwisslich wahr. Mit der Roßfelder Kollekte hams die Johanniskirch renoviert, vom Rest hams sich a Orgel kauft, ganz ungeniert.

In Rudelsdorf lebt ein Junker, Hans Marschalk genannt, der ist mit seiner Spende nach Roßfeld gerannt, auch Frau Adelheid von Hessberg brachte Gulden hierher, ihr gefiel halt die Kirche in Roßfeld so sehr. Da kam dann der Pfarrer von Rodacher daher, drei Messen pro Woche und die Gulden als Salar.

Die Sankt Margaretha hat in Antiochien gelebt, dem heiligen Georg hat sie einstmals den Kopf gscheit verdreht. Für sie hat er im Kampfe den Drachen besiegt und sie hat dafür ihre Freiheit gekriegt.

In Roßfeld kennt a jeder das Cunradcafe, es gibt leckern Kuchen, mit Kaffee und Tee.
Der Cunrad von Hessberg hat Land bei uns hier, statt Kaffee hat er getrunken gutes Roßfelder Bier.

Die Herren von Hessberg ham wohl den Chor hier gebaut, 700 Jahr ist das her, das sagen wir laut.Das wichtigste Datum in unserer Geschicht, das möcht ihr jetzt wissen, darauf seid ihr erpicht.
Am 2. Juni im Jahre des Herrn, da haben sich angezogen alle den feinsten Zwirn.
Eintausendsechshundert und fünzig und eins, da war Roßfeld eigenständig und kei`m andern mehr seins.

Im Jahr 2010 schließen die Roßfeller ne IG, damit ihrer Kirchengmein kein Unrecht gescheh.
Mancher bei Kirchens muß zur Schule noch gehen, um das Wunderwerk der Zahlen richtig zu verstehn. Die Roßfeller Köpf, die habens begriffen: Unsere Pfarrstell, die wird fei net gstrichen.

So wie David gegen Goliath sich erfolgreich gewehrt, so lassen wir uns nicht nehmen, was uns seit 360 Jahrn gehört. 360 Jahr Freiheit, das feiern wir heut, so lasst uns erheben den Bierkrug ihr Leut.
Auf unsere Freiheit in unserem Ort, auf unsere Freiheit in unserem Ort.

Jahreslosung 2017

Gott spricht: ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch (Ezechiel 36,26)

OKTOBER

Kirchweihsonntag 15.10. Gottesdienst in der Margarethenkirche 10 Uhr mit Pfr.Dr.Christian Frühwald


 


 

 

 

 



 

 


 

 

 

 

 




 

 


 

 

 

 

 

 




 

 

 

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