Evang.-Luth. Kirchengemeinde Roßfeld-Rudelsdorf

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Gemeindeausflug 26.09.2015

Frühstückspause, bzw. Frühschoppen mit leckeren geräucherten Bratwürsten vom Otmar kurz vor Tremmersdorf in der Oberpfalz. 

Das Wurzelmuseum..... eine einzigartige Sehenswürdigkeit in der Oberpfalz. In "nur"4Räumen mehr als 900 Wurzeln, Unikate, die Bernd im Laufe von Jahren ausgegraben hat und so wie sie sind, unbehandelt, nicht gefärbt, liebevoll ausstellt. Man erkennt Pinguine, den gestiefelten Kater, Adler, Zaunkönig, Geparden, selbst den segnenden Jesus hat er gefunden.... eine unglaubliche Vielfalt .... Wurzelbernd:" Das sind Gottes Probearbeiten für seine spätere Schöpfung"... dies sagt er mit tiefster Überzeugung.... In den Räumen herrscht eine unbeschreibliche Atmosphäre..... man wähnt sich tief in der Erde und meint fast, die Wurzeln leben,

 

Viel zu schnell verging die Zeit, man hätte länger dort verweilen wollen ....doch weiter gings... das nächste Ziel war das"Hexenhäusl" in Eschenbach; eine kleine Wirtschaft an einem naturbelassenen See mit Campingplatz, in unberührter Natur ,wo die Zeit stehengeblieben schien. Die  Wirtsleute Bohne ( ein gebürtiger Rodacher) ließen es uns an nichts fehlen und wir fühlten uns pudelwohl. Gut gesättigt  fuhren wir nach Markt Parkstein, dort durften wir unsere Schnitzel wieder wegkraxeln. (Das hieß, diejenigen, die gerne laufen wollten...die anderen fügten dem Schnitzel noch eine Sahnetorte u. Kaffee dazu, man gönnt sich ja sonst nix..)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die mächtige Basaltwand thront gigantisch über dem kleinen Ort. Der Parkstein, ein Vulkan vor Urzeiten. Anhand der sichtbaren Erdgewalten fühlten wir uns ganz klein..

Unser Führer Herr Brand begeisterte  mit seinen Erzählungen über Erdkräfte und das Steingebirge, das sich im Laufe der Jahrtausende hier entwickelte  Der Aufstieg hinauf zur Marien-Engels-Kirche belohnte uns mit einem traumhaften Ausblick

Nach der interessanten Führung durch die reizvolle Landschaft folgte der nächste Höhepunkt dieses Tages: Ein simulierter Vulkanausbruch im Vulkanmuseum Parkstein.

Um uns wurde es dunkel, still, keine Vögel hörte man mehr zwitschern, dafür bedrohlich umhüllende dumpfe Schläge. Die Erde meldete sich zu Wort.... drohend, beängstigend, Nebel stieg auf und dann wurde es richtig laut... "Feuer" sprühte aus dem Boden in die Höhe.... Feuer und Dampf.... Man sah die Hand nicht vor den Augen.... die Simulation dauerte"nur "5 Minuten, jeder von uns war froh darüber....  "Ich mache euch die Erde untertan, sorgt gut für sie, so wird sie euch alles geben, was ihr braucht..." Die Erde ist ein Geschenk an uns Menschen, jedoch leidet der blaue Planet und macht sich bemerkbar in vielerlei Hinsicht... Wir müssen achtsam mit allem umgehen, was uns gegeben ist- Nachdenklich ging die Reise weiter. Wir freuten uns auf ein Wiedersehen mit unserem ehemaligen Pfarrer Markus Vedder und auf die Andacht mit ihm in Etzelwang, seiner jetzigen Pfarrstelle.

Eine Andacht, wie gemacht für diesen Tag. Fesselnd, berührend, sehr nachdenklich machend über das Leben und über den Tod, unseren Umgang miteinander, über das gegenseitige aufeinander achten, beachten, mißachten, je nachdem..... Seele, Schöpfung... Die Gedanken von Markus Vedder sprudelten nur so heraus und fanden viel Platz in Herz und Seele... und wie immer nach jeder Predigt von Markus Vedder: Es bewirkt (bei mir zumindest) ein Gefühl von Freisein, ein Stück Last weggenommen, Vergebung, Dankbarkeit, in Gott aufgehoben sein, ein Stück Tiefe und spüren von Seele- und ganz viel neues Vertrauen in das , was kommt, mit dem Wissen: ich bin bei dir alle Tage, bis ans Ende der Welt.

 

  Es war ein wunderbarer,   tiefgehender Abschluß nach einem wunderbaren Tag....wieder hieß es Abschied nehmen,  schließlich wollten wir noch zum Abendessen ins eine Stunde entfernte Streitberg....

 

 

 

 

Was wir hier noch nicht wußten:Brüllend

 

 Es wurden ganze 2,5 Stunden draus, bis wir endlich am Zielort waren. Umleitungen und Straßensperren leiteten uns mit dem großen Bus in die Bärenschlucht bei Pottenstein und auf dem dortigen Campingplatz ging es erstmal nicht mehr weiter....Überrascht "Bei Gott ist nichts unmöglich"...  mit Gottes Hilfe und der Kraft unserer vielen Männer und Dieters umsichtiger Fahrweise fanden wir -zwar auf verschlungenen und vielleicht auch nicht ganz öffentlich zugänglichen Pfaden doch noch in das warme und behagliche Gasthaus in Streitberg.Unschuldig Die Chefin samt ihren Mädels entschädigte mit viel Humor, Freundlichkeit ,einem ganz besonders leckeren Abendbrot und tollem Service uns alle nach diesen nervenaufreibenden und strapaziösen Stunden...

Das behaglich eingerichtete Gasthaus unterhalb der Binghöhle ist ein Schmuckstück, in dem man gerne sitzenbleibt.... deshalb hatten wir es auch gar nicht so eiligheimzukommen...








Es nützte nichts, irgendwann mussten wir dann doch aufbrechen...wir hatten viel Spaß miteinander, der "schwarze Adler" ist wärmstens zu empfehlen, vielen Dank der Wirtin mit ihren Mädels für die aufmerksame und zuvorkommende Betreuung, ebenso unserem Busfahrer Dieter Ritz, der sich nicht aus der Ruhe bringen ließ trotz der vielen Ärgernisse ob es die ihren Dienst verweigernde Bustür war oder eine Straßensperre nach der anderen.... das letzte Stück Fahrt in die Heimat verlief übrigens problemlos..Cool

Und ich bin gewiss, das noch etwas dafür sorgte, das wir diesen erfüllenden Tag so erleben durften und wohlbehalten daheim ankommen konnten.... "Nichts kann uns trennen von der Liebe und dem Geist Gottes, die uns umhüllt und begleitet, und unseren Weg ebnet."



 

 

Jahreslosung 2017

Gott spricht: ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch (Ezechiel 36,26)

OKTOBER

Kirchweihsonntag 15.10. Gottesdienst in der Margarethenkirche 10 Uhr mit Pfr.Dr.Christian Frühwald


 


 

 

 

 



 

 


 

 

 

 

 




 

 


 

 

 

 

 

 




 

 

 

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